Fragen zu unseren Wasserbutterdosen:
Im geschlossenen Zustand steht die Butter „kopfüber“ und durch das Wasser unter Luftabschluss. Dadurch behält sie ihren Geschmack und verliert kaum an Qualität.
Sie kann bei Zimmertemperatur stehen, kann aber auch in den Kühlschrank. Wohin Sie die Dose stellen, hängt davon ab, wie fest Sie die Butter wollen. Sie haben alle Optionen offen!
Wer auf Buttergeschmack Wert legt, verwendet diese Dose in jedem Fall, weil Butter auch im Kühlschrank bei Luftkontakt sofort anfängt gelblich zu werden und entsprechend zu schmecken.
Wir freuen uns jeden Tag über diese Dose!

Um einem verbreiteten Missverständnis vorzubeugen: Mit Kühlung hat diese Dose gar nichts zu tun.
Tatsächlich ist für die Haltbarkeit von Butter der Luftabschluss wichtiger als die Kühlung.
1. In die Normalgröße passt ein Stück Butter mit 250g hinein.
2. Die kleine Wasserbutterdose passt für ein halbes Stück, also 125g.

Sie fällt nicht raus, wenn die Dose ganz, zur Hälfte oder zu einem Drittel gefüllt ist. Es kann vorkommen, wenn nur noch eine kleine Ecke übrig ist. Das muss aber nicht stören, weil die Funktion dabei trotzdem erhalten bleibt .
Höchstens so viel, dass das Wasser überläuft.
Die meisten unserer Kunden verwenden kein Salz und haben keine Probleme.
Sie beginnt eigentlich schon vom ersten Tag an, ranzig zu werden, was sich früher oder später geschmacklich und gleichzeitig optisch durch eine dunklere Schicht bemerkbar macht.
Die Unterschiede in folgender Liste zwischen normaler Butterdose und Wasserbutterdose ergeben sich, weil der Luftabschluss durch das Wasser, Oxidieren, also Ranzigkeit verhindert.
Hier nenne ich Anhaltspunkte für Haltbarkeitszeiten für verschiedene Dosen und Aufbewahrungsmethoden.
1. Bei sensiblen Geschmacksnerven, also ein strengerer Maßstab:
a. Butter in einer normalen, nicht luftdicht schließenden Butterdose im Kühlschrank: 3 - 4 Tage
b. Butter in einer Wasserbutterdose im Kühlschrank: 2 - 3 Wochen
c. Butter in einer Wasserbutterdose bei Zimmertemperatur (20-25°C): 1 - 2 Wochen
2. Bei einem weniger empfindlicheren Maßstab noch genießbar:
a. Butter in einer normalen, nicht luftdicht schließenden Butterdose im Kühlschrank: 1 - 2 Wochen
b. Butter in einer Wasserbutterdose im Kühlschrank: 4 - 5 Wochen
c. Butter in einer Wasserbutterdose bei Zimmertemperatur (20-25°C): 3 - 4 Wochen
Probieren Sie es am besten selbst aus. Ranzige Butter ist leicht am Geschmack, Geruch und Farbe zu erkennen.
Wenn Keime durch Brotbrösel ober Marmelade ins Wasser geraten, kann sich die Haltbarkeitszeit verkürzen. Dem kann vorgebeugt werden, indem das Wasser etwa jeden zweiten Tag ausgetauscht wird oder alternativ Salz (1-3 Teelöffel) zugefügt wird.
Nach Abwägung der Vor-und Nachteile, haben wir beschlossen, unsere Wasserbutterdosen nur ohne Löcher anzubieten.
Der Vorteil bzw. die Funktion der Löcher wäre, wenn nur noch wenig Butter im Gefäß ist, Wasser durch die Löcher eindringen zu lassen und damit verbleibenden Luftraum gering zu halten.
Der gleiche Vorteil wäre übrigens zu erreichen, wenn die Dose schräg gehalten geschlossen wird.
In jedem Fall ist dieser vermeintliche Vorteil gering, weil weniger die Restluft, sondern nachströmende Luft bewirkt, dass Butter oxidiert.
Der Nachteil solcher Öffnungen ist, dass die Dose immer randvoll mit Wasser gefüllt werden müsste, damit das Wasser oberhalb der höchsten Löcher steht. Wegen der Verdrängung durch das Butterteil wäre sie jedoch so umständlich zu befüllen, dass es fast niemand so handhaben möchte.
Wenn dann die Butter über Löcher Luft ausgesetzt wäre, würde die ganze Dose ihre Funktion verlieren.
Die Entscheidung gegen Löcher fiel also sehr eindeutig aus!
Sie bestehen aus Gesteinen wie Talkum, Feld- und Kalkspat, sowie Tonen, Mineralien und natürlichen Farboxiden.
Man könnte fragen, ob eine Kühlung durch Verdunstung zusätzlich sinnvoll wäre.
Dazu muss das Unterteil aus poröser Keramik hergestellt werden. Das Oberteil muss dicht gebrannt sein, damit kein Sauerstoff an die Butter gelangt.
Dadurch erreichen wir selbst in einem warmen Zimmer (25°C, 50%r.F.) mit Luftdurchzug nur eine Temperaturabsenkung von 2°C. Die Wirkung ist so gering, dass sie die Nachteile bei weitem nicht aufwiegt:
Poröse Keramik ist extrem brüchig. Wasser sickert ständig durch, wodurch eine zusätzliche Schale notwendig wird. Es gibt leicht Hygieneprobleme und keine Spülmaschinenbeständigkeit.
Da unsere Keramik auch ohne Glasur dicht ist, und sich somit nichts hineinsaugt, ergeben sich dadurch keine Nachteile.
Die Dynamik und Lebendigkeit der Herstellung sehen Sie an jedem Unikat!
Übrigens: Durch unsere Photovoltaikanlage ist der Brand weitgehend CO2-neutral.
Beim Kuchen gibt es auch Glasuren – Schoko- und Zitronenglasuren. Da heißt es aber nur so, ist kein Glas. 🙂
Schauen wir uns mal unsere grün-blaue an. Sie bildet drei verschiedene Farben: grün, blau und schwarz, entscheidet sich aber niemals für einen Zwischenton. Diese Reaktion macht diese Glasur so spannend.
Die gelb-braune und blau-schattierte zeigen ein ähnliches Phänomen. Erstere bildet ein Spiel aus hellbraun, ocker, rötlichen und dunkleren Brauntönen. Die Blautöne der zweiteren bewegen sich zwischen graublau, lila und dunkleren Bereichen.
Oft werden wir gefragt, was schwarz-anthrazit für ein Farbton genau ist. Wir würden ihn als ein relativ dunkles, neutrales Anthrazit beschreiben. Manche Kunden sehen aber darin auch blau oder grün und sogar rot kommt vor.
Weiß-sand ist ein warmes Weiß, das den Ton darunter stellenweise leicht durchscheinen lässt. An Rändern, Ecken, etc. wechselt es in helles Rotbraun. In diesem Kontrast kommt das Weiß schön zur Geltung.
Laufspuren lassen wir bei grün-blau, blau-schattiert und weiß-sand gerne zu, bei gelb-braun und schwarz-anthrazit weniger.
Unsere Glasuren bleichen die nächsten tausend Jahre nicht aus.
Wollen wir wetten? 🙂
Den Herstellungsprozess zeigen wir nämlich gerne!
Aber selbstverständlich ist das alles Geschmackssache. Vielleicht wollen Sie sich so mit diesen Dosen anfreunden?
Wenn Sie eine Gelegenheit haben, uns das Teil zukommen zu lassen, versuchen wir es gerne. Wenn nicht, wäre es unkomplizierter, eine komplette Dose zu schicken.